Informationen zu unseren Waldtagen

Änderung zu den Waldtagen vom 12.04.2016:

WaldLeider ist die Zeckengefahr in unserem Waldbereich sehr hoch. Wir haben bei einem Kontrollgang mit weißen Betttüchern, die wir über Feld- und Waldwege streiften, eine große Zahl von Zecken innerhalb kurzer Zeit eingefangen. Nach reiflicher Überlegung, Gesprächen mit Träger, Gesundheitsamt und dem hiesigen Förster sowie aus Gründen der Gesundheit und der Verantwortung, die wir gegenüber Ihnen als Eltern und den Kindern haben, werden wir unser Waldgrundstück an der Lindelbacher Straße die nächste Zeit meiden.

Wir werden aber weiterhin mit den Kindern Naturtage unternehmen, in die Weinberge wandern, die Ziegen füttern, den Biber besuchen usw…… Dabei werden wir auch immer wieder über Wiesen wandern, in denen sich Zecken ebenfalls verstecken (jedoch nicht in dem Ausmaß wie im Wald). Deshalb raten wir allen Eltern mit einem Arzt zu besprechen und ggf. zu überlegen, die Kinder gegen FSME (Hirnhautentzündung) impfen zu lassen. Gegen die Krankheitsübertragung Borreliose gibt es leider noch keinen Impfschutz. Auch auf unserem Außengelände können sich die Zecken wohlfühlen. Deshalb bitten wir Sie Ihr Kind nach Kitaschluss immer gründlich nach Zecken abzusuchen und ggf. die Zecke sofort zu entfernen.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis!!!

So sehen unsere Waldtage normalerweise aus

Liebe Eltern,

hier einige Informationen zu unseren Waldtagen:
Tagesablauf:
Wir laufen alle gemeinsam (Kindergarten + Krippe) um 8.30Uhr zu unserem Waldstück.

Auf Wunsch einiger Kinder und Eltern, können an unseren Waldtagen die Kinder ein Stück Richtung Wald gebracht werden:
Das heißt: Alle Kinder, die den Weg zum Wald nicht ganz hochlaufen möchten, können an der Abzweigung Lindelbacherstr.-Wiesenweg mit Aufsicht der Eltern warten, bis wir ca. 9.00 Uhr mit den Kitakindern dort eintreffen, um dann gemeinsam den Weg zu unserem Wichtelwald weiter zu marschieren. Hinweis: Für die nachgekommenen Kinder können wir aber keinen „Rucksacktransport“ mehr organisieren!

Am Wald angekommen, setzen wir uns zunächst auf unser Waldsofa(= aus gesammelten Zweigen erbauter runder Sitzkreis) und machen dort die erste Frühstückspause.
Anschließend besprechen wir die Regeln für einen Waldtag (keine Pflanzen abreißen, Toilettengang usw..). Danach dürfen die Kinder zunächst den Wald selbständig erkunden, bzw. bieten die Erzieherinnen gelenkte Beschäftigungen an (Tastspiele, Mandalas legen, Bewegungsübungen…).
Um 12.15 Uhr verabschieden wir die Krippenkinder und die Kinder, die vorzeitig um 12.30 Uhr abgeholt werden.
Die restlichen Kinder waschen sich die Hände und stärken sich auf dem Waldsofa zum zweiten Frühstück.
Danach reflektieren wir den heutigen Waldtag und besprechen weitere Aktivitäten. Mit einem Abschlusslied klingt der Waldtag aus.
Um 13.45 Uhr können die Kinder am vereinbarten Treffpunkt (Wiese unterhalb des Waldes oder bei Matsch: An der Lindelbachstr.) abgeholt werden.
Um 14.00 Uhr endet jeder Waldtag.

Für die Waldtage ist eine gute Ausstattung der Kinder wichtig. Deshalb noch mal eine genaue Auflistung:
Die Kinder brauchen:

  • Einen gut sitzenden Rucksack, in dem alles gut verstaut werden kann
  • Eine Brotzeitdose mit einem gesunden, zweckmäßigen Frühstück (wegen Wespengefahr keine süßen Früchte, Süßigkeiten oder Joghurt). Erfahrungsgemäß haben die Kinder im Wald mehr Hunger als in der Kita!
  • Eine Sitzunterlage (Sitzkissen o. ä.)
  • Zweckmäßige, am besten helle Kleidung: Feste, wenn möglich wasserabweisende Schuhe, „Zwiebellook“ = mehrere Kleidungsschichten übereinander, die bei Wärme ausgezogen werden können, Regenjacke, Matschhose.
  • Wichtig: Die Kinder nach jedem Waldtag nach Zecken untersuchen und diese (ggf. durch einen Arzt) entfernen.

Im Wald erleben die Kinder:

  • Einen Raum ohne Tür und Wände, den Kinder gerne mit viel Bewegungs- und Abenteuerlust für sich entdecken.
  • Ihren Körper mit allen Sinnen: Sie fühlen, sehen, hören, riechen, schmecken eine natürliche Umgebung; über das eigenständige Erleben speichern sie wertvolle lebenslange Erfahrungen
  • Bewegungsfreude und ein intensives Körpergefühl beim Klettern, Springen, Schleichen, Laufen über Stock und Stein
  • Die viele frische Luft, die ihre Atmungsorgane und ihr Immunsystem stärkt
  • Freiräume, die ihnen die Umwelt sonst kaum mehr bietet; Kinder dürfen im Wald vieles anfassen und untersuchen; sie entdecken, erforschen und begreifen lebendiges Material, im wahrsten Sinnes des Wortes.
  • Tier und Pflanzen, die miteinander eine Lebensgemeinschaft bilden; sie entdecken Spuren und Behausungen von Tieren; sie lernen heimische Bäume und Pflanzen kennen und benennen, sie erleben das Ökosystem Wald aus erster Hand; ein wichtiger Schritt, um Umweltbewusstsein schon im Kleinkindalter zu wecken.